Auf König Ludwigs Spuren

Biessenhofen-Marktoberdorf-Füssen



Eröffnung: Biessenhofen-Marktoberdorf: 01.07.1876
Marktoberdorf-Füssen: 01.07.1889
Streckenlänge: 37,1 Kilometer
Bahnhöfe: Biessenhofen (km 0,0), Ebenhofen Hp (km 2,5), Marktoberdorf (km 6,5), Leuterschach Hp (km 11,1), Lengenwang (km 17,8), Seeg Hp (km 23,2), Weizern-Hopferau (km 28,5), Füssen (km 37,1)
Stillgelegte Betriebsstellen: Balteratsried (km 14,5), Hörmatzen (km 20,3), Enzenstetten (km 26,2), Reinertshof (km 32,0), Hopfensee (km 33,6)


Eine der schönsten Strecken im Allgäu ist die Nebenbahn von Biessenhofen nach Füssen. Erbaut und betrieben wurde das Gleis einst von der Localbahn Actien Gesellschaft München, die in der Region zahlreiche Strecken, darunter auch Meckenbeuren-Tettnang und Niederbiegen-Baienfurt/Weingarten ihr Eigen nannte. Heute ist die Bahn vor allem bei ausländischen Touristen beliebt, die einen Ausflug zu den Königsschlössern bei Füssen unternehmen. An schönen Sommertagen kann es schon mal vorkommen, dass der halbe Zug englisch spricht oder grinsende Asiaten fröhlich aus den Fenstern blicken. Trotz des Zugleitbetriebs mit Laserpistolen (zur Signalfreigabe) und Zugschlusssendern konnte die Strecke vieles von ihrer Ursprünglichkeit bewahren und lädt auch heute noch zu einer angenehmen Fahrt vor herrlichem Alpenpanorama ein.



In den ersten Sonnenstrahlen eines bitterkalten Januarmorgens fährt ein 628.1 bei Lengenwang in Richtung Biessenhofen.




Winterabend: 218 376 befährt mit ihrem RegionalExpress aus München den steilsten Abschnitt der gesamten Strecke bei Leuterschach.




Sommerabend: Vor der Kulisse des Säulings verlässt ein 628 den Bahnhof Weizern-Hopferau in Richtung Biessenhofen.




Wenige Meter weiter lässt sich das Alpenpanorama ebenfalls recht nett einfangen.




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